
Wohnungseinbrüche steigen weiter – warum jetzt der richtige Zeitpunkt für besseren Einbruchschutz ist
Die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 zeigt eine Entwicklung, die viele Haus- und Wohnungsbesitzer aufhorchen lassen sollte: Während die Gesamtzahl der Straftaten in Deutschland leicht zurückgegangen ist, steigen die Zahlen bei Wohnungseinbrüchen bereits im vierten Jahr in Folge.
Mehr Einbrüche, höhere Schäden
Laut der veröffentlichten PKS wurden im Jahr 2025 insgesamt 82.920 Wohnungseinbrüche registriert – das sind 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Konkret bedeutet das einen Anstieg um 4.484 Fälle gegenüber 2024.
Besonders alarmierend: Die Aufklärungsquote sank auf nur noch 14,1 Prozent. Das heißt, in den meisten Fällen bleiben die Täter unbekannt.
Auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bestätigt diese Entwicklung: Dort wurden sogar rund 100.000 versicherte Wohnungseinbrüche erfasst – etwa 5.000 mehr als im Vorjahr.
Gleichzeitig steigen die finanziellen Folgen deutlich:
- 380 Millionen Euro Gesamtschaden
- 10 Prozent mehr Schaden als im Vorjahr
- Durchschnittlich 3.850 Euro Schaden pro Einbruch
Doch der materielle Verlust ist oft nur ein Teil des Problems. Viele Betroffene berichten nach einem Einbruch von einem anhaltenden Gefühl der Unsicherheit, Schlafproblemen und dem belastenden Gefühl, dass die Privatsphäre verletzt wurde.
Die gute Nachricht: Fast jeder zweite Einbruch scheitert
Ein wichtiger Wert aus der Statistik macht Hoffnung: 44,9 Prozent aller Einbrüche bleiben beim Versuch.
Der Grund dafür ist häufig ganz einfach: wirksame Sicherheitstechnik.
Einbrecher suchen in der Regel leichte Ziele. Mechanische Sicherungen, moderne Alarmanlagen, Videoüberwachung oder intelligente Zutrittskontrollen erhöhen das Risiko für Täter erheblich – und genau das schreckt ab.
Denn professionelle Täter arbeiten schnell. Dauert ein Einstieg zu lange oder wird Alarm ausgelöst, brechen viele den Versuch ab.
Alle Informationen zur diesjährigen PKS sind auf der BKA-Homepage verfügbar. Hier finden Sie u.a. den Bericht der Innenministerkonferenz mit ausgewählten Zahlen der PKS sowie weitere Informationen zu einzelnen Deliktsbereichen.





